W I D E R H A L L - Nr. 62
P F I N G S T E N ~ M a i / J u n i ~ 2 0 1 1 .
Ein privates Weltnetz-Magazin aus Deutschland.
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D O K U M E N T A T I O N :

Wie Rothschild's inszenierte Revolutionen in
Tunesien und Ägypten die islamischen Banken in den
entstehenden Märkten Nordafrikas vernichten könnten.


Geschrieben von Lupo Cattivo am 05/03/2011
Übersetzung von Banana am 4. März 2011
Quelle :
Rothschild Stage Revolutions in Tunesia and Egypt to kill Islamic Banks PwP Exclusive
(Puppetworld) - 9. Februar 2011.

Jacob Rothschild, senior member of the British branch of the Rothschild dynasty
*
Hintergrund:
Tunesien hat im letzten Jahrzehnt zunehmend eine wirtschaftliche Liberalisierung erfahren: Im World
Economic Forum's Global Competitiveness Report von 2010-2011 war das Land als das
wettbewerbsfähigste in ganz Afrika ausgewiesen und kam im
weltweiten Ranking der wirtschaftlich starken Länder sogar auf Platz 32. Der hohe, muslimische
Bevölkerungsanteil ist wirtschaftlich eine große Chance für das islamischen Bankenwesen (Islamic
Banking) sowie auch für andere Unternehmen.

Entgegen der landläufigen Meinung werden die Weltfinanzen durch private Zentralbanken gesteuert,
sie sind in fast jedem Land der Welt als sogenannte 'Staats-Banken' getarnt worden. (Der US Court of
Appeals, Ninth Circuit, hatte 1982 entschieden, dass sich die US-Zentralbank (FED) in privatem
Eigentum befände - 680 F.2d 1239, LEWIS v. UNITED STATES of America, No. 80-5905).

Obwohl es ein gut gehütetes Geheimnis ist, besitzen Familie Rothschild und ihre Verbündeten die
meisten Anteile an den Zentralbanken (Federal Reserve Directors: A Study of Corporate and Banking
Influence, Committee on Banking, Currency and Housing, House of Representatives, 1976,
Charts 1-5 / Mullins, Eustice: Secrets of the Federal Reserve, 1983). Mit extrem wenig Einfluß der
jeweiligen Regierungen werden die Volkswirtschaften von Tunesien, Ägypten, Jemen, Jordanien
und Algerien streng von den Zentralbanken der Rothschild's sowie ihres vorgeschalteten
Internationalen Währungsfonds [IWF] kontrolliert. Das Motiv: Folge dem Geld.

Islamische Banken haben die Rothschild'schen Gewinne im Nahen Osten geschmälert, weil sie laut den
Gesetzen der Scharia nicht dazu berechtigt sind, auch nur annähernd irgendwelche Zinsen zu
generieren. Sie sind wegen der weltweit enormen Bevölkerungszunahme der Moslems ein sehr schnell
wachsendes Wirtschaftsegment (gerade in heutigen, katastrophal wirtschaftlichen Zeiten) und zudem
auch wesentlich stabiler als das westliche Bankensystem).

Während es eine sehr gute Sache ist, dass sich die Menschen von der Tyrannei der Diktatoren befreien,
so müssen sie sich aber auch der Tyrannei der wirtschaftlichen Kontrolle sowie der Leibeigenschaft
entledigen. Aktuell stellt sich dabei die Frage nach der Moral: Sind am Ende alle Mittel geheiligt?

Der Schwiegersohn des nun abgesetzten, tunesischen
Ex-Präsidenten Ben Ali, Sakher El Materi, eröffnete
in Tunesien erst am 26. Mai 2010 die Zitouna-Bank.
Sie ist die erste islamische Bank der gesamten
Maghreb-Region [Anm.: 'Land der untergehenden Sonne' =
Tunesien, Algerien und Marokko sowie Libyen und
Mauretanien].

Die Bank war ein erster Schritt in Richtung eines neuen, umfangreichen
Reformprogrammes von Ben Ali, um nach seinen Worten "Tunesien in
ein regionales Finanzzentrum zu verwandeln und eine Führungsrolle für
Bankdienstleistungen" zukommen zu lassen, welches die Macht und
auch die Gewinne der Zentralbank von Tunesien (im Privatbesitz der
Rothschild's und ihrer Verbündeten) unterminiert hätte.


Die Zeitung "The Telegraph" berichtete am 19. Oktober 2010 über die Eröffnung des Megaprojektes
"Tunis Financial Harbour". Ben Ali tätigte dabei die Aussage, Tunesien zum regionalen Finanzzentrum
Nordafrikas zu machen. Darüber hinaus, so meinte er, "hätten die islamische Investmentbank 'Gulf
Finance House' (GfH) und die tunesische Regierung das erste Offshore-Finanzzentrum in Nordafrika
erschaffen. Dieses Zentrum solle Teil der 'Tunis Financial Harbour' werden, einer 3 Mrd. Dollar teuren
Offshore-Bebauung am Strand von Tunis. Die GfH-Investmentbank, welche ihren Hauptsitz in Bahrain
hat, erhofft sich davon, dass Tunesien diesbezüglich die Vorteile seiner strategisch günstig gelegenen
Lage am Mittelmeer nutzen kann, um als Brücke zwischen der EU und den schnell wachsenden
Volkswirtschaften Nordafrikas sowie der Sub-Sahara fungieren zu können."

"Doch trotz des derzeitig schlechten Klimas, das Potenzial für Islamic Banking ist auch in Ägypten
riesig, und man solle erwarten, dass die 'Abu Dhabi Islamic Bank' auch dort Investments tätigen dürfte,
möglicherweise in Form eines Aufkaufes", so liest man in einem Bericht des monatlich erscheinenden
'Executive Magazine' [executive-magazine.com] vom 8. Februar 2011. Und ein jüngst abgedruckter
Artikel im 'Middle East Business Intelligence' [MEED - meed.com] traf es noch am besten, als das
Blatt meinte:

"Wenn die 'Abu Dhabi Islamic Bank' einen Beitrag zum Vertriebserfolg islamischer Produkte leisten
kann, dann wird dies den gesamten Markt noch weiter öffnen. Wir haben bereits gesehen, wie nun
angesichts des Wettbewerbs um Kunden einige der lokalen Banken bereits damit beginnen, ihre
Werbung nach rein islamischen Produkten auszurichten."

Es ist also deutlich zu erkennen, wie die islamischen Banken am Golf bereits den Tag vorwegnehmen,
an dem ihre heimischen Märkte selbst gesättigt sein werden. Und es scheint so, dass bei der
Entwicklung des islamischen Bank- und Finanzwesens in dieser Region Ägypten als nächstes an
vorderster Front stehen wird.

Afrikanische Länder wie Algerien, Ägypten, Libyen, Marokko, Tunesien und Sudan sind äußerst
interessiert an künftigen Sukuk-Geschäften (Ausgabe islamischer Anleihen). Gambia debütierte bereits
im Jahr 2006 mit einem Sukuk-Geschäft über 166 Mio. US-Dollar, privat verkauft in den USA.
(Reuters: International Finance Review, 2008)

Im Artikel 'Islamic banking rises on oil wealth, drawing non-Muslims' ['Islamic Banking nimmt wegen
Ölreichtums Fahrt auf, auch Nicht-Moslems zeichnen'] wird am 22. November 2007 in 'The New York
Times' berichtet, dass "der steigende Öl-Reichtum auch dem Islamic Banking - welches sich an die
Gesetze des Koran und seines generellen Zinsverbotes hält - in der allgemeinen Finanzwelt einen Schub
verleiht. Neben islamischen Darlehen gibt es entsprechende Anleihen sowie auch islamische
Kreditkarten. Koran-konforme Kredite und Anleihen sind in den Vereinigten Staaten bereits
verfügbar...". - "Dies ist eine Industrie, auf dem Weg von einem Nischendasein zu einer wirklich
globalen Wirtschaft. In den nächsten drei bis fünf Jahren dürfte man sehen können, dass islamische
Banken auch aus Australien, China, Japan und anderen Teilen der Welt kommen werden", sagte
Mohammad Khawaja Salman Younis, der in Malaysia tätige, operative Geschäftsführer für 'Kuwait
Finance House' [kfh.com/en], der weltweit zweitgrößten, islamischen Bank.

"Im islamischen Bankensystem sind Finanziers erforderlich, um die Risiken
der Kreditnehmer mitzutragen und daran teilzuhaben, was bedeutet, dass auch
die Deponenten eher wie Anteilseigner bzw. wie Gesellschafter behandelt
werden, womit sie auch an einem Teil der Gewinne mitverdienen.
Finanzierungen ähneln dabei Lease-To-Own-Vereinbarungen
[Eigenvermietungen bzw. Leasing mit späterer Kaufoption], Lay-Away-Plänen
[Konsumgüterkredite mit Teilanzahlung und periodischer Rate],
gemeinschaftlichen An-und-Verkauf-Vereinbarungen oder auch
Partnerschaften."


"Der Ansturm auf das islamische Finanzwesen ist vor allem aber dem Bemühen geschuldet, Mittel in einem Wert
von geschätzt 1,5 Mrd. Dollar ins große Planschbecken des Kapitals rund um den Nahen Osten einzubringen,
größtenteils Gewinnmitnahmen von höheren Ölpreisen. Diese Investitionen haben dazu beigetragen, die
wirtschaftliche Wiederbelebung der gesamten muslimischen Welt in einer Zeit des zunehmend religiöser
werdenden Konservatismus unter den 1,6 Milliarden Islam-Glüubigen zu entfachen. Dies ist als ein Ergebnis der
Nachfrageentwicklung bei Finanzdienstleistungen zu betrachten, welche das islamische Recht stark
berücksichtigen..."

"Und während die größte der islamischen Banken in den reichen Golfstaaten beheimatet ist, liegen die
attraktivsten Märkte, von ihrem Potenzial her betrachtet, in der Türkei und in Nordafrikas sowie auch bei den, in
Europa lebenden Moslems..."

Selbst Nicht-Moslems nutzen die Vorteile einer wachsenden Palette von islamischen Produkten zu
wettbewerbsfähigen Renditen. Zum Beispiel David Ong-Yeoh, eine Führungskraft für
Öffentlichkeitsbeziehungen [Public Relations], ist ob der steigenden Zinsen auf seine Hypothek mit
veränderlichem Zinssatz, refinanziert über ein 30-jähriges Festdarlehen bei einem islamischen Finanzinstitut,
doch ziemlich angefressen gewesen. Nun aber zahlt er regelmäßige Raten, welche fix eine vorgegebene
Gewinnspanne für die Bank beinhaltet. "Die Bedingungen sind besser als bei herkömmlichen Krediten",
meinte Ong-Yeoh, 41 Jahre alt.

Mittels des islamischen Finanzwesens werden aber auch andere, verbotene Praktiken vermieden. Scharia-
konforme Bankiers können kein Kapital erhalten oder für Geschäfte liefern, welche mit Alkohol, Glücksspiel,
Pornographie, Tabak, Waffen oder Schweinefleisch zu tun hätten. Die Befürworter des islamischen Bankensystems
sagen, dass jeder sozial bewußte Investor diese gesetzten Grenzen selbstverständlich ohne weiteres unterstützen
kann, ob er jetzt Moslem ist oder nicht. Sie können sich auch vorstellen, dass das Islamic Banking ein noch
wesentlich breiteres Publikum anspricht, allein schon wegen des Verbots von Zinsen, was auch dem, im Koran
enthaltenen Verbot gegen den Wucher entgegenkommt.

Diese Auffassung hat eine lange, religiöse und historische Tradition, die
Zinsen werden in der Bibel wiederholt verurteilt. Aristoteles brandmarkte
sie, die Römer beschränkten sie und auch die frühchristliche Kirche
verbot sie ganz.

Die Überzeugung, dass alle Zinsen ungerecht sind, ist auch beim Konzept
des islamischen Finanzwesens untermauert. Horten ist im Koran verpönt,
wenn die Einsparungen also nicht wieder in den Kreislauf zurückgelangen,
es sei denn, sie werden produktiv für Investierungen genutzt.

"Das Geld sollte für die Schaffung besserer Werte, im Land oder in der
Wirtschaft, verwendet werden", sagte Maraj. "Geld kann nicht Geld erzeugen."


Auch können islamische Banken nicht mit Geld handeln gehen. "Im islamischen Finanzmodell sollen die Banken
die Gelder über ein Konzept des Fondmanagements im Fluß halten", sagte Rafe Haneef, Chef des Islamic Banking
für die Citigroup in Asien. In der Tat soll das islamische Bankensystem vom Prinzip her wie das Private Equity-
Modell, und nicht, wie es im konventionellen Bankenbereich realisiert ist, funktionieren. "Private Equity ist ein
islamisches Konzept", sagte Haneef.

"Die Befürworter der Industrie sagen, die Anforderung der Risiko-Teilhabe reduziert die Art des Mißbrauchs,
welcher letztlich auch erst zu diesem Subprime-Schlamassel der Hypothekenbranche in den Vereinigten Staaten
geführt hatte. Wissenschaftler halten es für unislamisch, einen Kunden mit Schulden zu überlasten oder ihn gar
förmlich mit Investitionen in ein Unternehmen mit hoher Überschuldung zu erschlagen."

Die Postille "The Washington Post" berichtete am 31. Oktober 2008 in ihrem Artikel "Islamic Banking: Steady In
Shaky Times":

"Seit in der Krise der letzten Wochen eine nach der anderen der großen westlichen Finanzinstitutionen erheblich
geschwankt hatten, gewann ein anderer Vertreter des Finanzsektors neues Vertrauen: Islamic Banking. Die
Befürworter der alten Praxis, welche die Scharia zur Anleitung hat und sie in Verbindung mit dem Verbot von
Zins- und Schuld-Handelsgeschäften bringt, priesen die Förderung des islamischen Bankensystems als Heilmittel
gegen die globale Finanzkrise an."

In dieser Woche war Kuwait's Handelsminister Ahmad Baqer mit den Worten zitiert worden, dass die globale
Krise weitere Länder dazu animieren könne, die islamischen Grundsätze für den Betrieb ihrer Volkswirtschaften
zu nutzen. Der stellvertretende US-Finanzminister Robert M. Kimmet, welcher Dschidda besuchte, sagte den
Experten seiner Agentur, man solle die Merkmale der islamischen Bankensystems genau studieren.

Obwohl das Billionen Dollar schwere, islamische Bankwesen wegen des Einbruchs der Immobilien- und
Aktienpreise vor einigen Herausforderungen stünde, sagten die Fürsprecher, dass bezüglich dieser Art des
Zusammenbruchs, welches so viele westliche Institutionen heimgesucht und arg gebeutelt hatte, das System des
Islamic Banking über einen integrierten Schutz verfüge. Und fürwahr ist der Einsatz von Finanzinstrumenten wie
den Derivaten verboten, welche für den Untergang von Banken, Versicherungen und Investment-Giganten
verantwortlich zeichneten. So ist übrigens auch das Eingehen von übermäßigen Risiken kein Thema.

"Das Schöne am Islamic Banking sowie die vernunftbegabte Einsicht dazu ist,
es kann als Ersatz für den aktuellen Markt verwendet werden und man kann
auch nur das versprechen, was man selbst besitzt [im Gegensatz zum
westlichen Bankensystem mit seiner, jedoch meist viel zu niedrigen
Mindestreserve]. Islamische Banken sind aber auch nicht davor gefeit, wenn
die Wirtschaft nachläßt - sie leiden -, aber zumindest verliert man dabei nicht
sein letztes Hemd", sagte Majed al-Refaie, der die in Bahrain ansässige
'Unicorn Investment Bank' leitet.


Die theologische Untermauerung des islamischen Bankenwesens ist die Schrift, wo eine Ansammlung von Zinsen
als eine Form des Wuchers betrachtet wird, welche im Islam als verboten erklärt worden ist. In einer modernen
Welt, und das erklärt sich auch mit der Einstellung zum Geld, welche sich von jener des Westens stark
unterscheidet, ist es wie folgt: Geld kann nicht einfach nur rumliegen oder sich gar selbst zu noch mehr Geld
generieren - um zu wachsen, muß der reale Wert auch in produktive Unternehmungen investiert werden.

"Im islamischen Finanzwesen kann niemand Geld aus dünner Luft schöpfen", sagte Amr al-Faisal,
Vorstandsmitglied der 'Dar al-Mal al-Islami', einer Holdinggesellschaft mit mehreren islamischen Banken- und
Finanzinstituten. "Unsere Beziehungen sind an die tatsächlichen, wirtschaftlichen Tätigkeiten gebunden, wie
beispielsweise ein Vermögenswert oder eine Dienstleistung. Man kann kein Geld aus Geld erschaffen. Man hat ein
Gebäude, das wahrhaftig erworben wurde oder eine tatsächlich erbrachte Dienstleistung bzw. einen echten Wert,
der auch wahrhaft verkauft wurde."

Islamische Banker beschreiben Deponenten oder Einleger als mit Partnern verwandt - ihr Geld ist investiert
worden und sie haben Anteil an den Gewinnen oder, theoretisch betrachtet, auch an den entstandenen Verlusten.
(In diversen Interviews konnten die Bankiers sich an keinen einzigen Fall erinnern, in dem ein Einleger tatsächlich
sein Geld verloren hätte. Dies zeigt sehr deutlich, dass die Banken diese Mittel nur mit einem sehr geringen Risiko
platzieren und investieren, so meinten diese.)

Hierbei ist leicht zu erkennen, weshalb die Rothschild'sche Familie und
ihr Netzwerk westlicher Bankenkartelle von konventioneller Prägung
nun also durch die noch ansprechendere Konkurrenz der weitaus
umsichtiger agierenden, islamischen Banken bedroht wäre.


Gegen Ende 2008 kündigte die französische Finanzministerin Christine Lagarde die Absicht an, Paris zur
"Hauptstadt des islamischen Geldwesens" zu machen, und sie sagte dabei, dass bereits im Jahr 2009 mehrere
islamische Banken neue Niederlassungen in der Hauptstadt eröffnen würden. Französischen Quellen zufolge
könnte in diesem Bereich des Finanzmarktes zusätzlich ein Gesamtwert von 500 bis 600 Milliarden US-Dollar
veranschlagt werden und dieser Markt um durchschnittlich 11 Prozent pro Jahr wachsen.

John Sandwick, der Geschäftsführer der Schweizerischen Vermögensverwaltungsgesellschaft 'Encore
Management', bezeichnete die Öffnung mehrerer Schweizer Banken nach Vorbild des Islamic Banking als "das
Rennen um die Kontrolle der hohen Gewinne, welche heute einen Wert von Hunderten von Milliarden aufweist,
aber in Zukunft nach dem Muster des Islamic Banking ein Gesamtvolumen von mehreren Billionen Dollar
generieren wird.

Laut 'Standard & Poors' wird im Jahr 2009 die Kapitalmasse im Bereich des Islamic Banking weltweit ein
Vermögen von etwa 400 Mrd. Dollar erreichen. Im November 2010 veröffentlichte 'The Banker' sein neuestes
Ranking-Verzeichnis der weltweiten 'Top 500' islamischer Finanzinstitutionen mit dem Iran ganz oben auf der
Liste. Laut dieser Aufstellung sind allein sieben der zehn erfolgreichsten islamischen Banken iranischer Herkunft.
(IStockAnalyst, 8. Februar 2011 - istockanalyst.com).

Ben Ali's Schwiegersohn eröffnet erste islamische Bank im
attraktiven Markt Nordafrikas.


In einem Bericht der 'International Business Times' [ibtimes.com] vom
28. Mai 2010 wurde die Eröffnung der 'Zitouna Bank' wie folgt kommentiert:

"Nordafrika hat nun, nach Jahren des Beobachtens von der Seitenlinie aus,
damit begonnen, das Konzept des Islamic Banking für sich anzunehmen, um
teilweise auch in diesem Bereich mehr Petrodollars aus der Region des
Arabischen Golfes anzuziehen und zu kanalisieren. [...] Tunesien hat eine
der offensten Volkswirtschaften in Nordafrika und zieht erhebliche Investitionen
aus der Europäischen Union an, was sich voraussichtlich nach 2014 noch
beschleunigen dürfte, wenn, wie die tunesische Regierung verlautbarte,
die eigene Währung (Dinar) voll konvertierbar gemacht wird."

'Global Islamic Finance News' [islamicfinancenews.com] berichtete am
31. Mai 2010:

"Die Zitouna-Bank will über seine Tätigkeit auch eine Verdeutlichung der
Dimension vermitteln, welche insbesondere die nordafrikanische Maghreb-
Region betrifft, dies um so mehr, als dass sie auch die erste spezialisierte
Bank ist, welche zudem keiner Zugehörigkeit einer ausländischen
Bankengruppe frönt", und fügte noch hinzu: "Die Bank wird außerdem
versuchen, starke Beziehungen zu den Maghreb-Partnern und zu den
Banken des Mittelmeerraumes zu schmieden, um sicherzustellen, dass der
notwendige Fluß der Finanzgeschäfte für seine Kunden gewährleistet
werden kann. Die Bank betonte, dass das Finanzinstitut Beziehungen mit
12 Banken des islamischen Finanzwesens aufgebaut hat, und dies in
Zusammenarbeit mit dem Institut für islamische Banken mit Sitz in Bahrain
['Gulf Finance House' - GfH]."


Die Bildung der Zitouna-Bank war schon vorab zum 10. September 2009 im Amtsblatt der Tunesischen Republik
angekündigt worden. Tunesien und Marokko autorisierten per Gesetz die Zulassung des islamischen
Finanzwesens in ihren Ländern bereits im Jahr 2007, dies auch schon deshalb, um teilweise noch mehr
Investitionen im Bereich der schnell wachsenden Tourismus- und Immobilienbranche sehr frühzeitig kanalisieren
zu können.

Schon aufgrund der vorrangigen Stellung des Schwiegersohns von Präsident Ben Ali, El Materi, wuchs die
Zitouna-Bank in Tunesien zu einem Monopol heran. Er hatte ein leistungsfähiges Geschäftsimperium aufgebaut:
El Materi nahm enormen Einfluß auf Unternehmen des Nachrichten- und Medienbereichs, des Banken- sowie
Immobilien- und Finanzdienstleistungssektors, der Kraftfahrtechnik sowie auf Schiffahrt- und
Kreuzfahrtunternehmen, der Landwirtschaft und Pharmaindustrie. (Da mußten ja die Rothschilds tätig werden -
KHH.) Noch zuletzt erkaufte er sich für 200 Millionen Dollar eine 50-prozentige Beteiligung an 'Orascom
Telecom' [Anm.: multinationales Unternehmen mit Hauptsitz in Ägypten; Orascom betreibt auch das 3GHz-Netz
'Koryolink' in Nordkorea!!].

Das neu eröffnete 'Tunis Financial Harbour' ist am Rande des stetig wachsenden, regionalen Finanzzentrums von
Nordafrika gelegen, und mit seiner strategisch günstigen Lage am Mittelmeer bildet es auch die Brücke zwischen
Europa und den schnell anwachsenden Volkswirtschaften Nordafrikas sowie des angrenzenden Subsahara-
Raumes.

Gleich als erste Handlung ist am 20. Januar 2011 die islamische
'Zitouna Bank' durch die tunesische Zentralbank (Rothschild)
beschlagnahmt worden. Die Bank von El Sakher Materi,
welche der dreißig Jahre alte Schwiegersohn des gestürzten,
tunesischen Führers Zine El Abidine Ben Ali besaß, wurde
umgehend unter die "Kontrolle" der Zentralbank gestellt.


Materi weilt gegenwärtig in Dubai [Anm.: zum Zeitpunkt dieses Artikels, 9. Feb. 2011]. Dieser Schritt
erfolgte bereits am ersten der 33 Tage Inhaftierung von Ben Ali's Clan wegen der Verbrechen gegen die
Nation. Das staatliche Fernsehen in Tunesien zeigte, wie Gold und Schmuck beschlagnahmt wurden. Die
Schweiz hat auch die Vermögenswerte von Ben Ali's Familie eingefroren [Anm.: alle Assets und
Besitztümer in In- und Ausland sind 'eingefroren oder beschlagnahmt' worden!


Ägyptens Islamic-Banking-System von Rothschilds Revolution
bedroht:Alter Mann Potter gegen Harry Bailey.

Das obige Szenario ist quasi direkt wie aus dem, im Jahre
1946 abgedrehten Film von Frank Capra 'Its A Wonderful Life'
entlehnt, wobei 'Old Man Potter' (Rothschild) einen Angriff
auf 'Harry Bailey', dem Inhaber der traditionellen
Institutionen des Islamic Banking, tätigen will:

Islamische Bankprodukte (halal) haben in Nordafrika noch keine signifikanten Einbrüche zu verzeichnen, außer in
Ägypten. "Es gibt mehrere islamische Banken, die in Ägypten operieren: die 'Faisal Islamic Bank', die 'Al Baraka
Egypt' (Al-Ahram-Bank), die 'Abu Dhabi Islamic Bank NDB' und noch einige andere...", sagte Blake Goud, ein
Experte für islamisches Finanzwesen, in einem, am 31. Januar 2011 publizierten Interview gegenüber 'The Review
Middle East' [thereviewme.com]. Und weiter meinte er:

"...aber um die Risiken eines Bankenruns sollten sich die Interessierten des Islamic Banking rund um die Welt
doch einige Sorgen machen, weil dies zugleich auch einen Härtetest darstellt, wie belastbar die islamischen
Banken in einer Krise wirklich sind."

"Was ich damit meine, ist die Tatsache, dass die Ägyptische Situation, welche übrigens eine fantastische
Gelegenheit für das ägyptische Volk sei, auch eine Problematik näher beleuchtet, der sich das islamische
Bankwesen ausgesetzt sehen könnte. Das Hauptrisiko für jede Bank besteht darin, dass es einen Ansturm geben
könnte und die Bank die massiven Forderungen nach Bargeld-Abhebungen ihrer Deponenten dann nicht erfüllen
könne. Dies zwinge die Bank dann dazu, den erhöhten Bezug von Bargeld aus anderen Mitteln zu bestreiten. In
den meisten Fällen kann sie sich die benötigten Mittel über Nacht von einer anderen Bank über ein Inter-Banken-
Darlehen besorgen, so dass sie die zahlreichen Abhebungen in den Griff bekommen würde. Wenn die anderen
aber, beispielsweise wegen der Ängste der Asset-Qualität, der einen Bank die Mittel zu zögerlich verleiht, dann
wird diese also in der Regel den Zugang zu einem Über-Nacht-Darlehen mit der Zentralbank suchen, welche als
'Verleiher des letzten Ausweges' agiert und auftritt."

"Der Schlüssel für islamische Banken ist, dass sie nicht dazu in der Lage sind, die Vorteile der Kreditvergabe auf
dem Interbanken-Markt zu nutzen, noch ist es aufgrund der Regeln des Islamic Banking nicht möglich, sich Mittel
bei der Zentralbank auszuleihen, weil bisher diese Darlehen generell nur verzinslicher Art sind. Die einzige
Alternative wäre, andere Banken (meist islamische Banken) zu finden, die bereit wären, ihre bilateralen Kredite
auf Scharia-konforme Finanzierungsinstrumente (Murabaha) auszudehnen. In einem Land wie Ägypten, wo das
islamische Bankenwesen bisher erst einen kleinen Teil des gesamten Bankensystems ausmacht, käme es nicht
zu einem systemischen Risiko, wenn islamische Banken scheitern würden, aber es wäre auch nicht egal, dies
dann den Einlegern der anderen islamischen Banken des Landes bzw. weltweit erklären zu müssen. Wenn es nun
also dieses Potenzial gibt, dass ein Ansturm auf eine islamische Bank nicht von jemandem aufgehalten werden
könne - ob dies nun über einer ausländischen oder einer multilateralen Bank wie die 'Islamic Development Bank'
oder die 'Central Bank of Egypt' (durch Notfallmaßnahmen) geschähe -, dann könne das Vertrauen in das
islamische Bankensystem insgesamt doch arg verletzt werden."

"Wenn jedoch keine dieser Optionen verfügbar wäre, dann müßte die Bank versuchen, Mittel durch den Verkauf
ihrer Vermögenswerte zu generieren, wovon aber die meisten Quellen (z.B. bei Darlehen) illiquide sein dürften,
um diese enormen Mittel so kurzfristig zu erhöhen. Es wird also in jedem Falle auch zu einem Verlust aus dem
Verkauf der Werte kommen, die es braucht, um die Bargeld-Abhebungen abwickeln zu können. Und wenn dies
dann so weitergeht, die Bank dennoch genug Vermögenswerte verkauft hat, welche sie in ihrer Bilanz hielt -
natürlich mit einem Abschlag auf den eigentlichen Wert -, dann dürfte auch das Eigenkapital der Bank selbst
negativ bewertet sein (der Wert der Aktiva abzüglich der Verbindlichkeiten) und demnach würde sie sich als
zahlungsunfähig erklären müssen (vorher war sie nur illiquide). Aus Sicht der Finanzstabilität ist also dieses
Problem als eine grundlegende Gefahr im gesamten Bankensektor zu betrachten. Und wenn dann den Banken
quasi das Wasser aus dem Gesicht läuft und sie ihre Vermögenswerte verkaufen müßten, dann könnte dieses
Dilemma ansteckend sein und zum grassierenden Selbstläufer mutieren. Auch eine gesunde Bank kann dann sehr
schnell von einer Insolvenz betroffen sein."

"Der Vertrauensverlust wäre dabei allerdings mehr als nur ein übler Treffer auf das Renommee einer Bank, und
zudem ein heftiger Schlag auch auf das Ego eines islamischen Bankiers. Es würde den islamischen Banken alles
nur noch schwieriger machen, um Anleger zu gewinnen oder zu halten, und es dürften sich auch nochmals
erheblich die Kosten erhöhen, um wieder Deponenten anzulocken. Unter diesem Aspekt würden die Geschäfte der
Bank, alle anderen Faktoren gleichermaßen, noch weniger profitabel werden (sie macht Gewinn aus der Differenz
zwischen Ertrag der investierten Gelder und Kosten der geliehenen Anleger-Fonds). Niedrigere Rentabilität senkt
aber auch die Attraktivität der islamischen Banken für einstiegswillige Equity-Investoren und würde deren
Fähigkeit begrenzen, durch Aktienemissionen ihr Kapital zu erhöhen (oder zumindest dämpft sie die Erwartungen
der derzeitigen Anteilseigner). Sie würde die Verfügbarkeit des zu ergänzenden Kapitalbetrages sowohl als auch
die Auszahlung der Gewinnanteile an ihre Aktionäre absenken."

"Folglich ist es wichtig, dass die islamischen Banken in Ägypten den vorhergesagten Ansturm, wenn er sich denn
materialisieren sollte, durchmachen und diesen Härtetest als Erfahrung mitnehmen, nicht nur für die Anteilseigner
der Banken sondern auch für das islamische Bankenwesen insgesamt."

Im Gegensatz dazu berichtete 'Bloomberg': "Ägyptens Banken riskierten einen Anstieg von Barauszahlungen ihrer
Kundschaft, wenn sie ihre Schalter, welche nahe der Unternehmen lägen, die vom landesweiten Aufstand gegen
Ex-Präsidenten Hosni Mubarak am stärksten betroffen waren, jetzt für den Geschäftsverkehr öffneten."

Der Zentralbank-Direktor Farouk El-Okdah sagte am 29. Januar 2011 dazu in einem Telefonat, dass seine Bank
36 Mrd. Dollar an Reserven bereitliegen hat, genug also, um den Investoren entgegenzukommen, sollten sie
tatsächlich ihr Geld abheben wollen. Zum Thema des Interbankengeschäfts erklärte sein Stellvertreter, Hisham
Ramez, dass es "vernünftig funktionieren wird", wenn die Banken wieder geöffnet sind. Er meinte aber auch, dass
die Sicherheitslage bestimmen wird, wann dies genau möglich sein würde.

Auf die Frage zur Gefahr eines Ansturms auf die Banken meinte der Generaldirektor des staatlichen Instituts
'Banque Misr' [banquemisr.com] und Leiter des ägyptischen Bankenverbandes 'Federation of Egyptian Banks'
[FEB - febanks.com / Anm.: ...sowie auch stellvertretender Vorsitzender des UAB (World Union Of Arab
Bankers) - wuab.org], Mohamed Barakat, in einem Telefon-Interview, dass die ägyptischen Kreditgeber mit
einem durchschnittlichen Kredit-Einlagen-Verhältnis von 53 Prozent recht gut aufgestellt wären und "sehr liquide"
seien. Des weiteren meinte er: "Die den Ägyptern zum Interbanking angebotene Rate, welche sich die Banken
zwecks Verleih untereinander berechnen, liegt gerade bei einem 16-Monats-Hoch von 8,5 Prozent."


Die Methode: Von außen gesponserte Pro-Demokratie-Aktivisten.


Diese Rothschild-Revolutionen sind unter dem Deckmantel der
Demokratisierung sowie dem faden Schein der Absetzung von Despoten
getätigt worden. Das eigentliche Ziel hierbei ist es aber, zunächst etwas
Unordnung, ein wenig Chaos zu schaffen, um im daraus entstehenden
Vakuum klammheimlich eine Führungsrolle zu übernehmen und dann
schnell selbst eine Lösung anzubieten: Man installiert eine neue Marionette,
welche wiederum die wirtschaftlichen Gebote der Familie Rothschild
umsetzt. Die Bürger erringen zunächst zwar eine Meinungs- und
Versammlungsfreiheit, aber sie werden danach ein weiteres Mal zu
wirtschaftlichen Leibeigenen gemacht.


Diese sogenannten Revolutionen wurden höchstwahrscheinlich in den höchsten Etagen der Rothschild'schen
"International Crisis Group" koordiniert. Mohamed El Baradei war bereits als neuer Führer für Ägypten
angepriesen worden - kein Wunder, denn er ist auch einer der Treuhänder der 'International Crisis Group'
[crisisgroup.org]. Ein weiteres Mitglied des Vorstands dieser [Anm.: ...sich selbst als unabhängige, gemeinnützige
sowie nichtstaatliche Organisation bezeichnende] Gruppe ist Zbigniew Brzezinski. George Soros sitzt dort
ebenfalls im Vorstand. Diese beiden Letztgenannten sind allgegenwärtig und als Handlanger bzw. Strohmänner
der Rothschild'schen Interessen weithin bekannt.

Diese Formen von Revolutionen sind dem gleichen Textbuch entlehnt wie die, als ziemlich gewaltfrei deklarierten
"farbigen Revolutionen". Diese waren erfolgreich in Serbien (vor allem die 'Bulldozer-Revolution' im Jahre 2000),
in Georgien (2003 als 'Rosen-Revolution' bekannt geworden), in der Ukraine (die 'orange Revolution' im Jahr
2004), im Libanon (die 'Zedern-Revolution' von 2005) und - wenn auch etwas heftiger als die früheren - 2005 in
Kirgisistan die 'Tulpen-Revolution' [Anm.: wird manchmal auch als 'Pink-Revolution' bezeichnet, die Farbe Pink
geht nun also nicht mehr!] und im Jahr 2011 in Tunesien die 'Jasmin-Revolution' (auch als Sidi Bouzid-Revolte
bekannt, dem Ort, wo es losging). Nur die sogenannte 'Grüne Revolution' von 2009 im Iran blieb bisher noch
erfolglos [Anm.: daran wird jedoch weiterhin hart gearbeitet, wie man hört!].

Das Blatt 'The Guardian' berichtete am 26. November 2004, dass bei der Organisierung der "farbigen
Revolutionen" die folgenden Personen und Organisationen "direkt involviert" waren: George Soros seine 'Open
Society Foundation', das 'National Endowment for Democracy' (NED), das 'International Republican Institute'
und das 'Freedom House' [freedomhouse.org]. Die beiden Medien 'The Washington Post' sowie 'The New York
Times' berichteten auch über eine ausgiebige Beteiligung des Westens an einigen dieser Veranstaltungen.

Aktivisten aus dem serbischen Otpor erklärten, dass sie Publikationen und Materialien aus den USA erhielten
sowie Schulungen machten, welche auf die 'Albert Einstein Institution' [aeinstein.org / Anm.: Organisation von
Gene Sharp, der die "Gewaltlosigkeit als Methode der Kriegsführung" benutzt!] bezogen sind, wobei deren
Mitarbeiter auch maßgeblich an der Ausarbeitung ihrer Strategien beteiligt waren. Diese 'Albert Einstein
Institution' wird laut abrufbaren Informationen bei Wikipedia von der 'Soros Foundation' [soros.org] und der
NED [ned.org] finanziert.

In MacKinnon's Artikel der 'The Globe and Mail' vom 26. November 2003 - 'Georgia revolt carried mark of
Soros' ['Revolte in Georgien durchgeführt nach Soros-Art'] - schreibt der Autor:

"Das 'Open Society Institute' von Soros schickte den 31-jährigen Aktivisten
namens Giga Bokeria aus Tiflis nach Serbien zu einem Treffen der Mitglieder
der Otpor-Bewegung (Widerstand) und lernte dort, wie sie Demonstrationen
zum Sturz des Diktators Slobodan Milosevic anzetteln könnten. Im Sommer
hatte die Stiftung von Soros dann die Tickets für die Rückreise nach Georgien
über die Otpor-Aktivisten bezahlt, welche dort 3-Tage-Kurse veranstalteten und
mehr als 1.000 Studenten darin unterrichteten, wie man eine friedliche
Revolution inszenierte."

Mehrere Protest-Veranstalter trugen letztens auf den Straßen in Ägypten T-Shirts
mit dem Otpor-Logo. Diese Hemden sind von Otpor-Aktivisten bei Schulungen
ausgegeben worden. Dies legt nahe, dass hier möglicherweise ein Scharnier,
eine Verbindung zwischen Soros und den Demonstranten existieren könnte.


'Freedom House' (finanziert von Soros und der 'Middle Eastern Partnership Initiative' - MEPI) spulte in den
Jahren 2007 und 2008, so ist auf deren Internetseite zu lesen, das folgende Programm ab: "Das Konzept 'New
Generation of Advocates', welches die jungen Aktivisten der Zivilgesellschaft unterstützen sollte, die für einen
friedlichen Politikwandel im Nahen Osten und in Nordafrika eintreten, wurde von MEPI finanziert und war auch
federführend an der Kampagne 'Lawyers against Corruption' ("Anwälte gegen Korruption") in Tunesien beteiligt."
[Anm.: erinnert sei sofort auch an die plötzliche 'Solidarisierung' von rund 300 Rechtsanwälten mit der
Bevölkerung auf dem Tarhir-Platz in Kairo!]

Im Nachfolgenden kommt eine unvollständige Liste von (finanziellen) Zuschüssen, von der Webseite des NED für
2009 - in Tunesien lag der Fokus auf der Ausbildung jugendlicher Aktivisten:

- 'Al-Jahedh Forum for Free Thought' (AJFFT) [Al-Jahedh-Forum für Freies Denken] - Zuwendungen: 131.000
Dollar.

Zur Stärkung der Leistungsfähigkeit und des Aufbaus einer demokratischen Kultur unter tunesischen
Jugendaktivisten...

- 'Association for the Promotion of Education' (APES) [Verein zur Förderung von Bildung] - Zuwendungen:
27.000 Dollar.

Zur Verbesserung des Leistungsvermögens tunesischer Gymnasiallehrer, um die demokratischen und bürgerlichen
Werte in ihren Schulklassen zu fördern. APES führt bei 10 Professoren und Schulinspektoren einen Workshop
namens 'Ausbildung-für-Ausbilder' durch, und es werden drei 2-Tages-Leistungsseminare für 120 Hochschullehrer
abgehalten...

- 'Mohamed Ali Center for Research, Studies and Training' (CEMAREF) [Mohamed-Ali-Zentrum für Forschung,
Studium und Training] - Zuwendungen: 33.500 Dollar.

Zum Training einer Hauptgruppe von tunesischen Jugendaktivisten zwecks Führung und organisatorischer
Fähigkeiten, um aktiv deren Beteiligung am öffentlichen Leben zu fördern. [MACRST / Anm.: Jetzt CEMAREF?!
- Stand vom 04.03.2011, via ned.org!]

Oben genannte Organisationen (und noch weitere) waren die Empfänger laufender NED-Zuschüsse in Tunesien,
wie die folgende Liste aus den Vorjahren zeigt:

2008:
Das 'Al-Jahedh Forum for Free Thought' [AJFFT] nahm 57.000 Dollar für das Training tunesischer Aktivisten
entgegen; das 'Mohamed Ali Centre for Research' [CEMAREF] bekam 37.800 Dollar; das 'Tunisian Arab Civitas
Institute' wurde für die Abrichtung von Lehrern zur Vermittlung 'bürgerlicher Werte' mit 43.000 Dollar
bezuschußt sowie das 'Center for International Private Enterprise' kassierte noch [ungeheuer großzügig
bemessene] 163.205 Dollar zur "Indoktrinierung tunesischer Geschäftsleute mittels der Lehren eines freien
Unternehmertums, welche reflektieren, was das Ziel der Förderung durch die NED wirklich ist und dessen
Eintreten für die 'Werte der Demokratie und Bürgerrechte' widerspiegelt." (Bolton, 2011) - Mit einem Wort:
Globalisierung.

2007:
AJFFT bezog 45.000 Dollar für die Entwicklung tunesischer Aktivisten; das 'Arab Institute for Human Rights'
[Arabisches Institut für Menschenrechte - aihr-iadh.org] hatte 43.900 Dollar erhalten; das 'Center for International
Private Enterprise' [CIPE - cipe.org] vereinnahmte 175. 818 Dollar; das 'Mohamed Ali Centre for Research'
[cemaref.com] empfing 38.500 Dollar sowie die marokkanische Organisation für Menschenrechte [Moroccan
Organization for Human Rights - omdh.org] erhielt noch 60.000 Dollar für die "Stärkung einer Gruppe junger,
tunesischer Anwälte, um die Bürger für Reformthemen zu begeistern und sie zu mobilisieren."

2009:
In Ägypten verdoppelte sich im Jahr 2009 die Anzahl der Zuwendungen seitens des NED für 33 Demokratie-
Projekte auf einen Gesamtbetrag von 1,4 Millionen Dollar. Der Fokus bewegte sich von der Förderung privater
Unternehmen weg, hin zur Ausbildung junger Menschenrechtsanwälte sowie der Identifizierung und Ausbildung
jugendlicher Aktivisten. Es wird sehr interessant sein, zu sehen, wenn (falls?) das NED die Zahlen von 2010
veröffentlicht. Hier eine Kostprobe der Zuschüsse für das Jahr 2009, von der NED-Internetseite:

Die 'Egyptian Union of Liberal Youth' (EULY) erhielt 33.300 Dollar für den Ausbau der Nutzung neuer Medien
bei Jung-Aktivisten sowie für die Förderung demokratischer Ideen und Werte. EULY [Ägyptische Union der
Liberalen Jugend - euly.org] brachte 60 jugendlichen Aktivisten das professionelle Filmemachen bei, um die
Verbreitung demokratischer Ideale und Grundwerte zu forcieren. Sie führte in Kairo insgesamt vier große
Workshops durch, aufgebaut als 2-Monatskurse, um die daran teilnehmenden und in verschiedensten NGO's
beteiligten Jugendlichen mit Politikwissen auszubilden sowie diese auch in der Technik der Filmemacher
einzuweisen.

Das 'Andalus Institute for Tolerance and Anti-Violence Studies' (AITAS) bekam 48.900 Dollar, um der Jugend
diverse Kenntnisse über das ägyptische Parlament und den regionalen Aktivisten den Einsatz neuer Technologien
sowie Werkzeuge zum Umgang mit der Verantwortlichkeit zu vermitteln. AITAS [Andalus-Institut für Toleranz
und Anti-Gewalt-Studien - andalusitas.net] machte eine Reihe von Workshops für 300 Studenten, um ihnen das
Bewußtsein über die Funktionen des Parlaments zu erweitern, und begleitete sie bei der Überwachung der
Parlamentsausschüsse. AITAS bot den jugendlichen Aktivisten aus dem Nahen Osten und Nordafrika auch 8-
monatige Praktika an, um direkt die Bemühungen zu überwachen bzw. die dabei gemachten Erfahrungen mit den
Web-basierten Technologien weiterzugeben.

Das 'Bridge Center for Dialogue and Development' (BTRD) kassierte 25.000 Dollar, um die Jugend via neuer
Medien bei der Artikulierung sowie dem Engagement in Fragen des Gemeinwesens zu unterstützen. Deim BTRD
[Brückenzentrum für Dialog und Entwicklung - facebook.com/group.php?gid=409248345656] wurden
Jugendliche im Alter zwischen 16 und 26 rekrutiert und trainiert, damit sie bei der Anwendung der Werkzeuge
neuer sowie auch traditioneller Medien - in Bezug auf die Belange der Gemeinschaft - richtig vorgehen. Das
BRTD solle auch eine Internetseite einrichten, wo Videos zum Thema Menschenrechte und diverse Kampagnen
für die neuen Medien in Ägypten eingestellt werden sollten.

Das 'Egyptian Democracy Institute' (EDI) wurde mit 48.900 Dollar bezuschußt, um die Verantwortlichkeit und
Transparenz im Parlament durch die Beteiligung der Öffentlichkeit zu fördern und gleichzeitig eine
gesetzgeberische Kompetenz aufzubauen. Das EDI [Ägyptisches Demokratie-Institut] solle einen vierteljährlichen
Überwachungsbericht erstellen und Seminare abhalten, um die Gesamtleistung des Parlaments sowie die
vorgeschlagenen Empfehlungen zur Gesetzgebung in der Volksversammlung diskutieren zu können. EDI solle
Anzeichen von Korruption in Kairo und Alexandria überwachen, sammeln und dokumentieren.

Die 'Lawyers Union for Democratic and Legal Studies' (LUDLS) wurde mit 20.000 Dollar subventioniert, damit
sie die Versammlungsfreiheit unterstützen würden, um junge Aktivisten darin zu befähigen bzw. zu bestärken, sich
innerhalb der Grenzen des Rechts frei zu äußern und sich selbst friedlich zu organisieren. Bei LUDLS
[Anwaltsunion für Demokratie- und Rechtsstudien] sollten 250 Jungaktivisten speziell auf friedliche Versammlung
und Streitbeilegung hin trainiert werden.

Die Organisation 'Our Hands for Comprehensive Development' [Unsere Hände für eine umfassende Entwicklung]
kassierte 19.200 Dollar, um die Jugend von Minya [Anm.: Minya befindet sich etwa 250 km südlich von Kairo
und ist der Geburtsort von Mubarak's Frau] im gesellschaftlichen Aktivismus zu unterstützen, sie für die Jugend-
Initiativen zu gewinnen sowie auch zur Freiwilligenarbeit zu ermutigen. 'Our Hands' sollte zwei öffentliche
Sitzungen für die lokale Jugend abhalten, um Herausforderungen zu diskutieren und dabei gleichzeitig jugendliche
Anführer zu identifizieren, welche dann von zusätzlichen Schulungen profitieren würden. Die Teilnehmer sollten
einen Kurzfilm zur politischen Partizipation der Jugend produzieren sowie Aktionspläne zur Lösung von
Problemen, mit denen die Jugendlichen bezüglich der Regierungsführung konfrontiert sind, entwickeln und
durchführen. 'Our Hands' sollte der Jugend von Minya auch die Chance einräumen, aus der Erfahrung und der
Vernetzung mit den Aktivisten aus Kairo sowie den NGO's (meist von ausländischen Geheimdiensten und
sonstigen internationalen Strippenziehern initiierte sogenannten "Nichtregierungs-Organisationen" - KHH.) lernen
zu können.

Das 'Youth Forum' erhielt 19.000 Dollar zur Erweiterung und Instandhaltung eines Netzwerks von jugendlichen
Aktivisten, die an ägyptischen Universitäten studieren, damit sie zur Teilnahme ermutigt würden und dadurch
auch die Beteiligung der Studenten an Wahlen "sowie dem bürgerschaftlichen Engagement auf dem Campus
gewährleistet sei...".

Das NED und Soros haben Millionen von Dollars in die Ausbildung der
Nordafrikaner, der Pro-Demokratie-Lehrer, der Anwälte und Journalisten sowie
der Aktivisten-Jugend reingepumpt. Im Jahre 2009 haben sie den betriebenen
Aufwand für Schulungen mehr als verdoppelt. Warum wurde ausgerechnet zu
diesem Zeitpunkt die 30-jährige Unterstützung dieser (nordafrikanischen)
Diktatoren untergraben und beendet? Ein Hinweis auf die Antwort ergibt sich,
wenn man den Fokus auf die rasant ansteigenden Volkswirtschaften in
Nordafrika legt. Der Hintergrund der Geschehnisse korreliert auffällig
mit den Bemühungen von Ben Ali, Tunesien zu einem großen Finanzplatz
Nordafrikas zu machen sowie auch das Islamic Banking zu fördern.


Die Rothschild'sche Familie wünscht sich aber, dass nordafrikanische
Moslems sich weiterhin das Geld aus ihrem Bankenimperium leihen müssen
und dafür hohe Zinssätze aufbringen sollen, über welche dann wiederum nur
die Rothschild'sche Zentralbank zu entscheiden hätte: Sie wollen sich nicht in
die Lage versetzt sehen, von islamischen Banken Geld zu leihen und dafür
keine Zinsen zahlen so müssen. [Anm.: ...denn dies könnte ja auch die
gesamte Welt so machen wollen, was dann aber das Imperium, welches nur
auf Zinsraub und Luftgeld aufgebaut ist, endgültig zum Einsturz bringen würde!].

Rothschild aber will, dass die Moslems auch weiterhin durch die Hände brutaler
Diktatoren in ihrer jetzigen, politischen Unterdrückung gehalten werden, um
sich auch zukünftig ihrer wirtschaftlichen Leibeigenschaft versichern zu können -
also bitte nur unter der Kontrolle des Bankiers Lord Rothschild.

* * * * * *

Einige Quellennachweise (unvollständig):
http://www.foreignpolicyjournal.com/2011/01/18/tunisian-revolt-another-sorosned-jack-up/
http://www.theglobeandmail.com/servlet/story/RTGAM.20031126.wxsoros1126/BNStory/Front/
http://www.ned.org/where-we-work/middle-east-and-northern-africa/tunisia
http://www.ned.org/where-we-work/middle-east-and-northern-africa/egypt

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|| "GOOGLE AUFSTAND IN ÄGYPTEN ANGESTOSSEN!
|| "New York. Ein Google-Manager, der mit einer Facebook-Sei-
|| te den Aufstand in Ägypten anstieß, schreibt ein Buch
|| über den Sturz von Präsident Husni Mubarak. Der Verlag
|| Houghton Mifflin Harcourt erklärte, das Buch mit dem Titel
|| 'Revolution 2.0' von Wael Ghonim werde im Januar erschei-
|| nen. Der Ägypter Ghonim ist bei Google für das Marketing
|| im Nahen Osten und Afrika verantwortlich. Ghonim trug zum
|| Aufstand in Ägypten bei, weil er eine Facebook-Seite zu
|| Ehren von Chaled Sid einrichtete. Der 28-Jährige kam im
|| Juni (vorigen Jahres) in Gewahrsam der Geheimpolizei ums
|| Leben." Aus "Neue Osnabrücker Zeitung" vom 11. Mai 2011.
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Seitenbetreiber: Ob die oben angeführten Netzverweise (Links) korrekt sind, dafür kann ich keine Garantie
übernehmen. Ich mache nochmals darauf aufmerksam, daß es sich hier um eine Dokumentation handelt, die ich
ohne Wertung in den Raum stelle. Trotzdem sei mir ein Kommentar erlaubt. Man kann sich eigentlich nicht
vorstellen, daß nach einem Erfolg der sogenannten Demokratie-Bewegung in den einzelnen Diktaturen der
nordafrikanischen Staaten die rothschild'schen Strippenzieher den Völkern wieder neue Despoten vorsetzen
können. Schließlich hat die oben beschriebene jahrelange "Umschulung" und "Umerziehung" plus Aufputschung
durch die Internationalisten bei den jungen Leuten diverser nordafrikanischer Staaten Erfolge gezeitigt. Aber egal
wie das Ergebnis ausfällt: vorgebliche Demokratie oder Despotie, die Zinseszins-Knechtschaft wird es richten.
Besonders in der "Demokratie" mit Hilfe der gekauften Medien. Die Enttäuschung der Aufständischen wird bitter
sein. Wenn es sie denn je merken, was sie verbockt haben und wessen Interessen sie beförderten.
Karl-Heinz Heubaum.
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Abgeschlossen am 23. Mai 2011.
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Vielen Dank für den Besuch der Homepage. Bitte weiterempfehlen und wieder
reinschauen. In unregelmäßigen Abständen kommen neue Beiträge hinzu. Anregungen,
Kritik und Beiträge sind willkommen. Bei Leser-Briefen setze ich die Erlaubnis
zur Veröffentlichung voraus, wenn nichts anderes angegeben wird.
A C H T U N G ! A C H T U N G ! A C H T U N G ! ! Um den Suchrobotern im Netz
das Auffinden von ePost-Adressen möglichst zu erschweren, verwende ich in
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Viele Grüße von Karl-Heinz.Heubaum(A)t-online.de